Ich kenne Annette Brockgreitens seit 2001 als hervorragende, sensible und mit Musikerbelangen bestens vertraute Lehrerin. Sie wurde mir von meinem ersten Alexandertechniklehrer Danny McGowan, einer international bekannten Größe auf diesem Gebiet, bei seinem Weggang aus Deutschland empfohlen. Ich habe seither sehr von ihrem Unterricht profitiert und im Vergleich mit anderen Alexandertechniklehrern, die ich in den letzten Jahren kennen gelernt habe, gehört sie zweifellos zu den besten. Frau Brockgreitens hat sich durch zahlreiche internationale Fortbildungen auf die Arbeit mit Musikern spezialisiert und kann als ausgewiesene Fachkraft in diesem Bereich gelten. Die Studenten, die bei ihr Unterricht hatten, verfügten schon nach kurzer Zeit über eine verbesserte gesamtkörperliche Koordination, was sich auf Atmung, Haltung, Konzentration und Präsenz positiv auswirkte. Ich habe bei mir selbst diese Veränderungen beobachten können und kann sagen, dass sie mir in meiner Musikerlaufbahn als Dirigent und Pianist äußerst hilfreich waren. Die Bekämpfung von Lampenfieber, souveränere Beherrschung des Metiers sowie schmerzfreies Ausüben sind das Ergebnis ihres Unterrichts. So kann ich Frau Brockgreitens für den Einzel- und Ensembleunterricht, für Instrumentalisten und Sänger nur wärmstens empfehlen. Bei meiner Arbeit stelle ich immer wieder fest, wie viele junge Musiker schon in jungen Jahren an eklatanten Fehlspannungen leiden. Die Arbeit von Annette Brockgreitens kann hier zur Besserung beitragen und präventiv zur Verhinderung von Schmerzen, übermäßigem Stress und Auftrittsangst führen.

Prof. Ch. U. Meier - Universität für Musik und Darstellende Kunst, Wien

Das professionelle Musizieren erfordert einzigartige motorische und psychomentale Leistungen. Diese besonderen beruflichen Anforderungen sind nur bei gesundheitlichem Wohlbefinden zu leisten. Um den Erhalt physischer und seelischer Gesundheit über viele Berufsjahre zu unterstützen, werden heute bereits während des Musikstudiums präventive Prinzipien und musikphysiologische Zusammenhänge vermittelt. Dies erfolgt, analog der Sportphysiologie, in wissenschaftlich basierten, praxisorientierten Seminaren sowie in praktischen Kursen, wie der Alexandertechnik. Die Schulung und Verfeinerung der Körperwahrnehmung durch die Alexandertechnik wirkt sich neben einer allgemeinen Sensibilisierung auch spezifisch fördernd auf die Sensomotorik des Musizierens aus. Die Alexandertechnik kann nicht nur präventiv und therapeutisch genutzt werden, sondern sie hilft auch, musikalische Vorstellungen und erforderliche Techniken leichter zu realisieren und fördert somit die musikalische Entwicklung.

Prof. Dr. Maria Schuppert - Zentrum für Musikergesundheit an der Hochschule für Musik Detmold

Frau Annette Brockgreitens unterrichtet Alexandertechnik seit dem Wintersemester 2008/2009 am Detmolder Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik in Detmold. Es handelt sich hier um das Erlernen eines natürlichen Umgangs des Körpers und der Spielbewegungen beim Musizieren, um mögliche Spielschäden in der Zukunft zu vermeiden. Darüber hinaus trägt der natürliche Umgang mit dem Körper als Instrument zur Entfaltung eines schönen Klanges und einer freien Interpretation bei. Die Vorlesungen von Frau Brockgreitens zählen zu einer der begehrtesten Fächer am DHZ mit einer langen Warteliste. Sie versteht es, dieses Fach für die Jungstudierenden erfolgreich zu vermitteln und erfreut sich großer Beliebtheit.

Prof. P. Oczkowski - Leiter des Detmolder Hochbegabtenzentrum an der Hochschule für Musik Detmold

Seit 6 Jahren unterrichtet Frau Brockgreitens kontinuierlich die F.M. Alexander-Technik bei uns an der Hochschule für Musik in Detmold. Sie ist eine sehr gefragte und beliebte Lehrerin bei den Gesangsstudenten, Instrumentalisten und auch bei den Dozenten und Dozentinnen! Seitdem Frau Brockgreitens als Lehrerin der F.M. Alexandertechnik an unserer Hochschule tätig ist, sind die positiven Auswirkungen dieses Unterrichts immer wieder zu beobachten.
Bei den am Unterricht teilnehmenden Studenten verbessert sich die Körperhaltung, körperliche Beschwerden durch einseitige Belastungen werden deutlich reduziert und der künstlerische Ausdruck in der Stimme entwickelt sich spürbar weiter.

Prof. Caroline Thomas - Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Detmold