Wie viele meiner Berufskollegen litt auch ich unter chronischen Rücken- und Nackenverspannungen, bis ich von der Alexandertechnik hörte. Den Gedanken, dass man solche Probleme nicht durch Tun, sondern durch Unterlassen in den Griff bekommen könnte, fand ich reizvoll. Mittlerweile arbeite ich seit 12 Jahren regelmässig mit Annette Brockgreitens, die mir mit ihrem sanften, aber hochprofessionellen und effektiven Unterricht zu einem deutlich besseren Gebrauch meines Organismus verholfen hat. Jedem, der wie ich viel Zeit am Instrument oder Computer sitzend oder auf Tournee verbringt, empfehle ich die Alexandertechnik als ein hervorragendes Mittel, um in kürzester Zeit Stress und Verspannungen abzubauen und "zu sich zu kommen".

Johannes Roloff , Pianist, Arrangeur, musikalischer Leiter der „Geschwister Pfister“

Seit 15 Jahren bin ich Mitglied eines Streichquartetts (Kairos Quartett), welches sich ausschließlich der neuen Musik widmet. Als Spezialist für neue Musik ist mein Körper extremen Anforderungen ausgesetzt: Äußerst schwierige bis fast unspielbare Passagen, belasten Schultern, Nacken und Arme in besonderem Maße und fordern oftmals alle körperlichen und geistigen Kräfte. Zu Beginn dieser Arbeit versuchte ich mich zwischendrin mit Lockerungsübungen und Entspannungstechniken über Wasser zu halten. Das half zwar etwas, reichte aber bei weitem nicht aus: Es musste etwas her, was mir nicht nur in den Pausen Linderung verschaffte, sondern direkt während des Spielens und sogar im Alltag präsent wäre. Genau das schaffte die Alexandertechnik! Ich lernte Annette Brockgreitens vor ungefähr zehn Jahren kennen. Durch ihren Alexandertechnikunterricht entwickelte ich mit der Zeit ein permanentes Bewusstsein für meinen Körper und dessen physische Abläufe. Sie unterrichtete mich auch am Instrument. Dabei ging sie direkt auf die Anforderungen, denen wir "Kinnstreicher" ausgesetzt sind ein:

  • beruflich bedingtes, ständiges Sitzen: Ich lernte richtiges Sitzen.
  • ein ständig nach innen eingeengter linker Arm: Ich lernte durch die Aufrichtung des Oberkörpers bei gleichzeitigem Loslassen der linken Schulter diese widernatürlichen Bewegungen maximal auszugleichen.
  • Der rechte Arm als Klangerzeuger muss beim lauten Spiel einerseits große Kraft auf die Saiten ausüben, andererseits muss er beim leisen Spiel alles Gewicht aus ihm herausnehmen. Beides erfordert Kraft und führt zu Spannungen im Arm: Ich lernte das Gewicht meines Armes neu kennen, es einzusetzen und ohne Spannung aufzuheben.
  • positive Distanz halten: Der ständige Wille, etwas am Instrument optimal und perfekt auszuführen lässt uns Musiker oft die Überforderung unseres Körpers vergessen und blendet das Bewusstsein für ihn aus. Die Alexandertechnik lehrt den Körper, einen "kühlen Kopf" zu bewahren und sich auch unter extremen Bedingungen keine falschen Bewegungen auszuführen.

Fazit: Ich bin froh, die grundlegende Unterstützung durch die Alexandertechnik bekommen zu haben. Eigentlich hätte ich sie schon während des Studiums gebraucht. Ich hätte mir manche Anspannung und Verkrampfung erspart!
Heute nehme ich in Abständen von etwa zwei Wochen Alexanderstunden um sicher zu sein, dass ich durch den Berufsalltag nicht wieder in falsche Bewegungen verfalle. Besonders hervorheben möchte ich, dass mir die auf meinen Beruf ausgerichteten Erfahrungen von Annette Brockgreitens sehr zu Gute kommen. Ich kann Alexandertechnik nur empfehlen; Dirigent, Sänger oder Computerspezialist, Gärtner, Taxifahrer oder Zahnarzt: Alexandertechnik schützt und ermöglicht die richtige Haltung in jedem Lebensalter.

Wolfgang Bender, Geige

Ich bin Pianistin und Klavierlehrerin an der Universität Flensburg. Durch die Bücher von Pedro de Alcantara „Alexander-Technik für Musiker“ und von Rudolf Kratzert „Klaviertechnik“ neugierig geworden, nahm ich vor 5 Jahren Alexander-Technikunterricht bei Annette Brockgreitens. Was eigentlich als kleine Weiterbildung gedacht war, entwickelte sich Dank Annettes großer fachlicher Kompetenz und einfühlsamer Arbeit zur großen Leidenschaft.
Ich stellte fest, dass die Alexander-Technik viel mehr bietet als übliche Körperarbeitsmethoden. Die Verknüpfung von Innehalten, mentaler Ausrichtung und körperlicher Aktivität setzt immer wieder ganz neue Prozesse in Gang und verhindert in reinen Gewohnheiten zu erstarren. Mit Hilfe von Annette konnte ich auch bald wieder meine Arme besser gebrauchen, so dass mein Leiden an einem Tennisellenbogen vollkommen verschwand. Neben neuer Leichtigkeit beim Klavierspiel wurde auch mein Unterricht durch die Unterstützung von Annette kreativer und flexibler. Annettes Arbeit hat mich so begeistert, dass ich eine Ausbildung zur Alexander-Techniklehrerin gemacht habe.

Ina Peeken, Flensburg / Bielefeld

In unzähligen Bühnensituationen, sei es als Opern-, Lied- oder Konzertsänger haben mir die Dinge, die mir Frau Brockgreitens anhand der Alexandertechnik vermittelt hat geholfen, innere Ruhe zu finden und mich dadurch ganz auf das Wesentliche zu konzentrieren. Besonders schätze ich, dass Frau Brockgreitens sich mein Musizieren ansah und mir somit individuell und gezielt helfen konnte. Ich wünsche jedem die Erkenntnis, die ich durch die Alexandertechnik erlangt habe. Bei Frau Brockgreitens fühle ich mich diesbezüglich in besten Händen.

Andreas Wolf, Sänger

Fünfzehn Jahre Ausbildung an Geige und Bratsche und dreißig Jahre als Orchestermusiker haben meinen Körper um das Instrument herum wachsen lassen. Die Folge war eine zunehmende Bewegungsunfähigkeit durch verkürzte Muskeln und schmerzhafte Blockaden im Hals und in den Schultern. Außerdem hatte ich ständig Schmerzen durch zwei zusammengerutschte Brustwirbel und einen Gleitwirbel über dem Kreuzbein. Dann hörte ich von den therapeutischen Erfolgen von Annette Brockgreitens mit der Alexandertechnik und hoffte auf eine neue Möglichkeit der Linderung und erfahre am eigenen Körper, dass sogar eine Umkehr der negativen Entwicklung möglich ist. Ausgehend vom Status der passiven Hilfsbedürftigkeit habe ich bei Frau Annette Brockgreitens gelernt mir langfristig selber aktiv zu helfen. Einfühlsam, mit unendlicher Geduld und geschickten Händen hat sie mich gelehrt, dass ich meine Bewegungen nur mit meinem Denken so beeinflussen kann, dass nicht nur mein Körper sondern auch meine Psyche gesundet. Es ist für mich wie eine Befreiung aus körperlicher und psychischer Enge. Ich lerne wieder den aufrechten Gang, im doppelten Sinne! Inzwischen bin ich so gut wie schmerzfrei. Die gewonnene Bewegungsfreiheit hat beim Musizieren einen positiven Einfluss auf den Klang meines Instruments und ich habe mit meinem 53 Jahren das Gefühl noch mal durchstarten zu können.

Norbert Schröder, Bratsche und Geige

Am Anfang meiner Berufslaufbahn als Kirchenmusiker habe ich mich mit Begeisterung dem Orgelspiel und Dirigieren gewidmet – ohne mir viele Gedanken über Körperhaltung und langfristige gesundheitliche Konsequenzen zu machen. Doch im Laufe der Zeit schärfte sich mein Blick für Unbequemlichkeiten des musikalischen Alltags: längeres Orgelspielen verursachte latente Rückenschmerzen, große oratorische Projekte strengten viel mehr an, als gedacht.
Zu diesem Zeitpunkt kam ich durch einen Kurs mit der Alexandertechnik in Kontakt und so zu einer kontinuierlichen Körperarbeit bei Annette Brockgreitens in Bad Salzuflen. Mit ihrer fachlich hochkompetenten Arbeit und Anleitung konnte ich in Kürze nicht nur eine erheblich verbesserte und angenehmere Haltung am Spieltisch beibehalten, sondern erreichte dadurch auch eine vielfache Erleichterung bei schnellen und virtuosen Passagen. Im Bereich des Dirigierens wurde vieles leichter und einfacher, indem ich nur einige wenige Bewegungsabläufe optimieren konnte. Ermüdungserscheinungen sind, auch bei langen Probentagen, kein Thema mehr. Darüber hinaus bewirkt die Beschäftigung mit der Alexandertechnik bei mir über die körperlichen Verbesserungen hinaus eine sehr angenehme Entspanntheit im Umgang mit Streß und Hektik. Das wirkt sich natürlich auf jede Auftritts-, Prüfungs- und Bewerbungssituation und auf den ganzen Arbeitsalltag sehr wohltuend aus. Ich habe mit der Alexandertechnik und dem Unterricht bei Anette Brockgreitens die besten Erfahrungen gemacht und kann sie und ihre Arbeit jedem Musiker empfehlen.

Gregor Schwarz, Kirchenmusiker in Detmold

Als Harfenspielerin habe ich schon viele Erfahrungen mit diversen Entspannungsmethoden gemacht. Nicht alle konnten mich begeistern. Ich glaube, dass besonders bei solchen Kursen die Persönlichkeit des Lehrers und sein Unterrichtsstil ausschlaggebend sind. Frau Annette Brockgreitens ist perfekt für den Alexandertechnik Unterricht. Sie schaffte es, in ihrem Unterricht eine Atmosphäre aufzubauen, in der sich meine Verspannungen im Rücken in kurzer Zeit entspannt hatten – und dass bei einem reinen Einführungswochenende! In den darauf folgenden Wochen mit intensiver Kleingruppenarbeit habe ich mich endgültig für die Alexandertechnik begeistert. Seither profitiere ich von dem Gelernten in meinem Alltag als Harfenspielerin und bin überzeugt von dem Nutzen dieser Methode, insbesondere für uns Musiker.

Lydie Römisch, Harfe

Seitdem ich Alexandertechnik betreibe, habe ich kaum noch durchs Musizieren bedingte Rückenbeschwerden und Verspannungen. Außerdem hilft die Alexandertechnik mir beim Üben und auf der Bühne den richtigen Stand und eine freie Atmung zu finden. Dies ist gerade für mich als Bläser sehr wichtig. Besonders gut gefällt mir die Möglichkeit des Innehaltens um seinen Körpergebrauch zu hinterfragen und gegebenenfalls zu verändern. Mit der Zeit führt dies zu einem besseren und gesünderen Selbstgebrauch. Ferner hilft die Alexandertechnik mir gerade in Stresssituationen wie Vorspiel oder Probespiel ruhig und konzentriert zu bleiben. Ich habe mir angewöhnt, in den Pausen zwischen den Einsätzen im Orchester einige Aktivitäten aus dem Alexandertechnikunterricht zu machen. Es hilft mir Stress zu reduzieren und eine gute Sitzposition zu finden.

Thomas Janzing, Horn

Die Alexandertechnik hat viel in meinem Leben bewirkt. Meine alltäglichen Bewegungen sind viel entspannter und freier geworden, ich schaffe alles mit mehr Leichtigkeit. Dasselbe erlebe ich bei meinem Flötenspiel. Es gelingt mir mittlerweile lange Zeit schmerz– und spannungsfrei zu stehen. Mein Klang hat viel mehr Fokus und Volumen bekommen. Der klangliche Farbenreichtum ist durch die Flexibilität des Körpers gestiegen. Ein entspannter Umgang mit dem Körper bewirkt auch entspanntes Denken. Annettes einfühlsame und sensible Art im Umgang mit Menschen ist eine wunderbare Grundlage für eine wirksame und beglückende Behandlung!

Liene Krole, Querflöte

Zum ersten Mal begegnete ich Annette Brockgreitens im Jahr 2005. Ich studierte Musik, war aber aufgrund einer akuten Sehnenscheidenentzündung kurz davor, das Studium abbrechen zu müssen. Mit Hilfe von Annettes Alexandertechnik-Unterricht heilte die Entzündung innerhalb weniger Wochen ab und ist seitdem nie wieder aufgetreten. In den folgenden Jahren lernte ich durch ihren Unterricht nicht nur, meinen Körper gesünder und besser zu bewegen und zu halten. Er half mir in Krisenzeiten auch, bei mir selbst zu bleiben, aus meiner eigenen Mitte heraus zu handeln und in jedem Sinne des Wortes eine aufrechte Haltung zu bewahren.

Jonas Niederstadt, Tonmeister